Balthasar Glättli

Unheimliche Ökologen (Essay NZZaS)

Ein Initiant bei der Einreichung der Ecopop-Initiative «Stopp der Überbevölkerung». (Bern, 2. 11. 2012) (Bild: MARCEL BIERI / KEYSTONE)

Ein Initiant bei der Einreichung der Ecopop-Initiative «Stopp der Überbevölkerung». (Bern, 2. 11. 2012) (Bild: MARCEL BIERI / KEYSTONE)

(Der Beitrag wurde am 3. August in der NZZ am Sonntag veröffentlicht.)

In der Geschichte der ökologischen Bewegung finden sich rechte und fremdenfeindliche Strömungen. Der Verein Ecopop, der in dieser Denktradition steht, will Umweltprobleme mit Bevölkerungspolitik lösen. Dabei sollte auch beim Umweltschutz der Mensch im Zentrum stehen, schreibt Balthasar Glättli

«Grenzen des Wachstums» und «Die Bevölkerungsbombe» – diese zwei Bestseller markieren symbolisch den Beginn der modernen Umweltbewegung. Sie inspirierten auch die Organisation Ecopop, die 1970 als «Arbeitsgemeinschaft für Bevölkerungsfragen» entstanden war.

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